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Brachlandschaft zwischen schmalem Waldsaum auf der linken und einer Eigenheim-Siedlung auf der rechten Seite.
Hinter uns liegt ein P&R-Parkplatz und einer der Hauptzubringer nach Lübeck, die Ratzeburger Landstraße.
Sie führt über Groß Grönau nach Ratzeburg.
Weberknecht, Kreuz- und Baldachinspinnen. Beifuß, Diesteln, Sauerampfer. Teilweise über kniehohes
dichtes Kraut. Gelände wird ausgiebig für Hundeauslauf benutzt. Die gefundenen Wespenspinnen nutzen
die Lücken im Kraut bildenden Trittspuren der Hunde teilweise aus, um ihre Netze in der sehr dichten Vegetation
zu bauen. Aber ich beobachtete an diesem Standort auch, dass Wespenspinnen in lockererer Pflanzendichte siedeln,
was sie sonst eher zu vermeiden scheinen. Etwa in lockeren Beifuß-Arealen (siehe nachfolgendes Foto).
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| Trotz der eher lockeren Pflanzendichte dieses
Beifußfeldes, fand ich hier viele Wespenspinnen. |
Neben weiblichen Exemplaren der üblichehn Größe fand ich an diesem Standort auch zwei sehr kleine
Exemplare von ca. 1 cm Körperlänge. Sie sehen aus wie kleine Weibchen, aber vielleicht sind es auch Männchen,
wenngleich sie nicht grünlich gefärbt sind (Foto nachfolgend).
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| Ein sehr kleines Exemplar (ca. 1 cm). Weibchen oder Männchen? |
Zufällig konte ich beobachten, wie ein Grashüpfer in das Netz einer Wespenspinne sprang, die nur halb so groß
war, wie der Grashüpfer selbst. In mit bloßem Auge kaum wahrnehmbarer kurzer Zeit hatte die Spinne die starken Hinterbeide
des Beutetiers mit einem breiten Gespinst überzogen. Es war mir nicht möglich zweifelsfrei festzustellen, ob diese Unmengen
an Fäden, von der Spinne so schnell produziert worden waren (immerhin schien ein ganzer Fächer von Fäden ihren Spinnwarzen
zu entspringen). Angesichts dessen, dass sie Spinne mit einem einzelnen Faden anschließend das Beutetier mehrmals
umrundete, um es einzuwickeln (siehe Film ”Beutefixierung”), vermute ich, dass sie das Stabiliment dazu benutze, den Grashüpfer
festzusetzen. Das wirft natürlich die Frage auf, ob dieser Zweck vornehmliche Aufgabe des Stabiliments ist, dessen bisherige Deutungen
(Netzstabilisator, Tarnungselement) noch immer nicht sehr überzeugend klingen.
Fund-Statistik
| Weibchen: |
37 |
| Männchen |
0 (siehe Text) |
| Leere Netze |
0 |
| Erhoben am: 24.8.2002 |
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| Stabiliment |
Oben und unten |
Nur unten |
Ohne |
| n = 37 |
22 |
6 |
9 |
| in % |
60 % |
16 % |
24 % |
| Erhoben am: 24.8.2002 |
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Weitere Aufnahmen
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