Fundstellen-Beschreibung”Am Schellbruch” (Karlshof)MTB: 2130
Zustand des Areals im OktoberMitte Oktober fand ich die Wiesen, auf denen ich fündig geworden war zum überwiegenden Teil gemäht vor. Ein paar Teilbereiche wurden stehengelassen. Tiefe, boden aufwerfende Reifenspuren zeugen von Einsatz sehr schweren Geräts. Der Boden ist trotz trockener Witterung völlig durchnässt. Auf einer der Wiesen fand ich neben Reifenspuren den plattgewalzten Kogon einer Argiope bruennichi vor. Beutefang auf VorratEine besondere Beobachtung konnte ich machen, als ich einen Grashüpfer in das Netz eines Weibchens warf, das gerade mit dem Verzehr eines kleineren Beutetiers beschäftigt war. Das Tier stürzte herbei und wickelte den Grashüpfer einmal um einen der radialen Netzfäden, so dass in das Radnetz beidseitig des Radialfadens Löcher in das Netz gerissen wurden. Dadurch war das Beutetier aber derart fixiert, dass die Spinne zunächst zum ersten Fang in die Netzmitte zurückkehren konnte. Kurze Zeit später kam es zurück um vermutlich zum Giftbiss anzusetzen und die Beute besser zu sichern. Siehe auch entsprechende Videosequenzen. das erste Fixieren der Beute konnte ich leider nicht filmen. Es passierte derart rasend schnell, dass ich es mit bloßem Auge kaum beobachten konnte. Weitere Informationen zum Naturschutzgebiet am Schellbruch. Videosequenzen und weitere Bilder
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