Hinterleibszeichnung
Im Prinzip weist die Hinterleibszeichnung der Argiope bruennichi immer das selbe Muster
auf. Zwischen den Höckern liegt das erste schwarze Band, das manchmal auch nur angedeutet ist (Bild 1.3
und 2.3) oder ganz fehlt. Alle weißen Streifen weisen etwa in der Mitte einen an den Enden etwas nach hinten hin
gebogenen schwarzen Streifen auf, der bisweilen den nächsten schwarzen Streifen berührt oder
ganz mit ihm verschmilzt.
Im Bereich des zweiten gelben Ringes bis etwa dem vierten weißen Ring verlaufen vier bis fünf senkrechte
dünne Streifen, die zwischen vier Punkten zu liegen scheinen, die sich aus der Verschmelzung der schwarzen Streifen
ergeben. Dieses Merkmal ist mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt. Am deutlichsten ist es in Bild 1.1 zu erkennen.
Einen Prototypen an Hinterleibszeichnung habe ich in die fiktive Spalte ”7” eingetragen. Die Höcker
sind dabei zeichnerisch etwas missglückt, aber diese sind hier nicht Gegenstand der Betrachtung.
| 1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
 1.1 |
 2.1 |
 3.1 |
 4.1 |
 5.1 |
 6.1 |
 1.2 |
 2.2 |
 3.2 |
 4.2 |
 5.2 |
 6.2 |
 1.3 |
 2.3 |
 3.3 |
 4.3 |
 5.3 |
 7.0 |
Tabelle 1, Hinerleibszeichungen
Von der Spalte 1 nach Spalte 6 hin verschmelzen die schwarzen Streifen immer mehr. Bild 7.0 zeigt einen
zeichnerisch konstruierten Prototypen.
Färbung
In einem Falle entdeckte ich eine Farbanomalie. Die gelbe Farbe schien wie ausgeblichen. Siehe nachfolgendes Foto:
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| Bild 1, Farbanomalie |
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